FRAUENGESUNDHEIT BURGENLAND
REAL ME 2025-2026
REAL ME - empowered & resilient – real girls need no filter
ein Bildungsprojekt zur Förderung digitaler Resilienz und Körperkompetenz bei Mädchen und jungen Frauen
Das Projekt stärkt das Selbstwertgefühl von Mädchen und jungen Frauen durch die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Schönheitsidealen, Bildbearbeitung und Filtern. Es fördert digitale Resilienz, ein realistisches Körperbild sowie aktive Mitgestaltung von Social-Media-Inhalten.
Ziele
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Sensibilisierung für die Wirkung von Bildbearbeitung, Filtern und Algorithmen auf das Körperbild. Förderung eines positiven, realistischen Körper- und Selbstbildes
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Förderung digitaler Resilienz, um sich von unrealistischen Schönheitsidealen abzugrenzen.
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Aufbau und Stärkung von Medienkompetenz und Schutzstrategien gegen Body-Shaming und Cybergewalt, um digitale Inhalte kritisch zu reflektieren und selbstbewusst zu nutzen.
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Entwicklung kreativer Produkte (z. B. Plakate, Social-Media-Posts, Videos) zur Verbreitung authentischer Selbstbilder
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Qualifizierung von zukünftigen Pädagog:innen als Multiplikator:innen
Zielgruppen
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Primär: Mädchen und junge Frauen (8–25 Jahre)
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Sekundär: (angehende) Pädagog:innen, Jugendarbeiter:innen, Berater:innen
Interaktive Workshops & Labs:
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für Mädchen und junge Frauen zu Bildbearbeitung, Filtern, Körperbild und digitaler Resilienz.
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Analyse von Social-Media-Inhalten: Was ist bearbeitet? Wie wirken Filter?
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„Hinter den Kulissen“: Wie Algorithmen und Filter Schönheitsideale formen
Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Burgenland entwickeln wir:
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authentische Social-Media-Posts durch Teilnehmerinnen („Unfiltered Challenge“)
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Kurzvideos, Podcasts oder Memes, die alternative Schönheits- und Selbstbilder zeigen
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Plakate, Unterrichtsmaterialien, Videoformate oder andere Produkten durch Studierende (z. B. aus Kunst und Design) für den Einsatz an Schulen
Thematischer Einbezug für angehende Pädagog:innen der Pädagogischen Hochschule Burgenland durch die
Integration des Themas in den Lehrveranstaltungen zum Thema GENDER STUDIES | TECHNIK & DESIGN | SACHUNTERRICHT (ca. 50–60 Studierende)
=> Entwicklung eines analogen & digitalen Toolkits mit
=> Materialien, Checklisten und Übungen für Schulen
=> Checklisten für den kritischen Umgang mit Bildern/Filtern
=> Stärkung des Selbstwertgefühls im digitalen Raum
=> Materialien zu Schutz- und Abwehrstrategien bei Body-Shaming oder Cybermobbing
Trainings für Multiplikator:innen
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Angebote für Lehrer:innen, Jugendarbeiter:innen und Berater:innen zu den Themen Körperbild, Social Media und digitale Resilienz


Projektteam Pädagogische Hochschule Burgenland, v.l.n.r.: Lena Sailer-Prenner,
Stefan Meller, Astrid Gruber (FEMININA), Sabrina Schrammel, Karin Seidl-Wessely



Projektteam FEMININA Burgenland,
v.l.n.r.: Elke Aufner-Hergovich, Sandra Gollubits-Artner, Sabrina Schrammel (PHB)
Astrid Gruber, Katrin Csar, Katharina Okoli
Dieses Projekt wird gefördert von:

REAL GIRLS ART 2022-2024
Gesundheitsförderungsprojekt für Mädchen* und junge Frauen* zur Stärkung eines gesunden Selbst- und Körperbildes und zur Reduktion von Gewichtsstigmata
Das Projekt Real Girls` Art versucht über drei Schritte die Themen Körperbilder und Gewichtsstigmata anzusprechen, dabei wird ein kreativer Zugang zum Thema gewählt.
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Im Rahmen von kreativen Workshops an Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen sollen Mädchen* ermuntert werden sich über einen von einer Kunsttherapeutin angeleiteten Prozess mit dem eigenen Körperbild auseinanderzusetzen. Durch diese Sensibilisierung soll ein erster Schritt zu einem positiven Körperselbstbild initiiert werden. Ein Impulsworkshop zu Beginn soll die kreative Auseinandersetzung anstoßen.
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Die kreativen Objekte aus den Workshops sollen die Basis für eine Wanderausstellung im ganzen Burgenland bilden. Hier werden neben Mädchen* auch Burschen*, Lehrer:innen, Eltern und Multiplikator:innen eingeladen die Ausstellungen zu besuchen. So soll das Thema in einer größeren Gruppe diskutiert und diese sensibilisiert werden. Für den Projektabschluss in Hybridform wurde eine virtuelle Ausstellung erstellt. Hier geht es zum Rundgang:
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Da Körperbilder besonders stark durch Darstellungen in den sozialen Medien (oftmals negativ) beeinflusst werden, soll über soziale Medien eine Initiative zur Stärkung eines positiven Körperselbstbildes und zum Abbau von Gewichtsstigmata gestartet werden.



Aus dem Projekt „Real Girls' Art“ ist eine Abschlussbroschüre entstanden. Sie steht hier zum kostenlosen Download bereit und bietet spannende Einblicke in die Projektarbeit sowie eine Präsentation der entstandenen Kunstwerke.

Download direkt am Bild
Außerdem möchten wir hier einen Auszug unserer Arbeitsmaterialien Thema Körper, Körperbilder, Schönheitsideale und Einfluss der Medien zur Verfügung stellen.
1) Handout
2) Infoplakate inkl. Aufgaben
3) Kategoriespiel Body Neutrality/Body Positivity


Dieses Projekt wird gefördert von:

Selbstwert+ 2022-2024
Für das österreichweite Projekt „Selbstwert+“ haben sich Mädchen*- & Frauen*beratungsstellen sowie Frauen*gesundheitszentren aus allen Bundesländern zusammengeschlossen.
Ziel ist es, Mädchen* und junge Frauen* zwischen 12 und 21 Jahren zu stärken. Mit dem Angebot fördern wir seelische Gesundheit, Empowerment und gesundheitliche Chancengerechtigkeit von Mädchen* und jungen Frauen*.
Angebote
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Workshops zu Themen wie: Selbstbewusstsein, seelische Gesundheit, Mädchen* / Frau* sein, Sexualität, Menstruation und mehr
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Multiplikator*innenschulungen für Professionist*innen zu unterschiedlichen Themen wie gender- und kultursensibler Mädchen*arbeit, Selbstwertstärkung, Gesundheitsförderung, usw.
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Sensibilisierungskampagne über den Instagram-Account: selbstwert_plus

Dieses österreichweite Projekt wird aus Mitteln des Sozialministeriums gefördert

abgeschlossenes GISA – Projekt
Kurzbeschreibung
Die Gesundheit ist vielen Frauen ein wichtiges Anliegen. Die Mehrzahl von ihnen denken dabei allerdings an die Gesundheit der Kinder, der Familie generell, beispielsweise an gute Ernährung, zu schwere Schultaschen etc.
Im Hinblick auf sich selbst verbinden Frauen mit Gesundheit häufig Funktionstüchtigkeit (womit sie den Erwartungen der Gesellschaft an Frauen durchaus entsprechen) oder das Fehlen störender Symptome, wie Müdigkeit, Unkonzentriertheit, Nervosität oder Schmerzen.
Im Burgenland leben etwa 147.300 Frauen, ca. 118.300 davon sind älter als 15 Jahre. Das Land Burgenland - bis 2018 ohne spezielle Einrichtung für Frauengesundheit - ist einen besonderen und viel beachteten Weg gegangen. Der DAFF – Dachverband burgenländischer Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstellen ist mit dem Aufbau von Frauengesundheitseinrichtungen in allen Bezirken und einer landesweiten Kooperationsstruktur beauftragt und dafür auch mit Geld ausgestattet worden. Das während vieler Jahre in den Mitgliedseinrichtungen gesammeltes Know-How, vor allem im psychosozialen Bereich, und die in allen Bezirken geknüpften Netzwerke sind dafür eine gute Startbasis gewesen.
Ziele von GISA- sind:
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die umfangeiche Expertise der Frauengesundheitszentren für den systematischen Kompetenzauf- und -ausbau im Bereich Frauengesundheit zu nutzen
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bestehende Angebotslücken zu finden und mit bedarfsgerechten Angeboten zu füllen
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Frauengesundheitsthemen regional vernetzt zu bearbeiten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die geografischen Bedingungen, die mangelhafte, in manchen Gebieten fehlende, Infrastruktur sowie die geringe Mobilität vieler Frauen erfordern auch für dieses Projekt die überregionale Kooperation der in den Regionen verorteten, dezentral wirkenden, Einrichtungen.
Maßnahmen sind:
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Basisschulungen für das Projektteam und Mitarbeiterinnen der Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstellen und Thematische Module für das Projektteam im Ausmaß von insgesamt 12 Tagen
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Erhebung bestehender Angebote und Diskussion der Ergebnisse in einem landesweiten Expertinnenforum
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Entwicklung und Realisierung eines Angebotes zur Gesundheitsförderung in jedem Bezirk
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Halbjährliche Round-Tables zu Frauengesundheit mit Netzwerkpartner*innen in den Bezirken
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Abschlusstagung
